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Wirkungsweise

Hilfe gegen Tinnitus: TIM

Tinnitus ist ein Phänomen, das immer noch nicht endgültig erforscht ist. Das liegt daran, dass auch unser Ohr noch nicht endgültig erforscht ist. Untersuchungen sind dadurch erschwert, dass das Ohr sofort nicht mehr funktionieren würde, wenn man es für Untersuchungszwecke öffnen würde. Die Schulmedizin hat es trotz jahrzehntelanger Forschung bisher auch nicht geschafft, ein wirksames Medikament gegen Tinnitus zu finden.
Es scheint, dass bisher nur Audiotherapie bzw. ein Audiotraining und verhaltenstherapeutische Maßnahmen helfen können. Die ideale Kombination finden wir in der Musiktherapie als therapeutisches und dialogisches Angebot. Die Tinnituszentrierte Musiktherapie (TIM), entstand in Europa als erste musiktherapeutische Methode bei Tinnitus und wurde 2000 in Form einer Dissertation vorgestellt (Cramer, A.: Grundlagen und Möglichkeiten der Musik- und Klangtherapie als Behandlungsmaßnahme bei Tinnitus, Kölner Studien zur Musik in Erziehung und Therapie, Köln 2002). Das Behandlungskonzept basiert auf praktischer musiktherapeutischer Arbeit an einer HNO-Klinik, in die jährlich etwa 800 Tinnituspatienten kommen.

Die Tinnituszentrierte Musiktherapie (TIM) nach Dr. Annette Cramer (http://www.musiktherapeutikum.de) ist die Grundlage von Tinnitus Help. Die Therapie erfolgt idealerweise in die TIM anbietende Praxen von Therapeut zu Patient erfolgt.

Ein bedeutender Anteil hierbei - die Übungen mit Musik und Klängen entsprechend der TIM - lässt sich auf heute allgegenwärtigen Geräten wie iPhone, iPod, iPad, Mac oder PC abbilden und auch zuhause oder unterwegs nutzen.

Je nach Geräte-Plattform gibt es natürlich andere Möglichkeiten, doch das Kernziel ist immer gleich. Deswegen gelten alle grundsätzlichen Beschreibungen generell für alle Plattformen.

Seitenblick und Vergleich mit "Tinnitracks"

In den letzten Monaten ist die Software "Tinnitracks" der Fa. Sonormed GmbH sehr bekannt geworden. Die Wirksamkeit gegen Tinnitus ist bisher nicht valide geklärt und in Fachkreisen sehr umstritten bzw. gar nicht anerkannt. Dennoch muss man eine beachtliche Marketing-Leistung bescheinigen, denn "Tinnitracks" wird schon von einigen Krankenkassen erstattet - eine lukrative Geschäftsidee im umkämpften Gesundheitsmarkt.

Kritisch muss man bei der aktuellen Erkenntnislage sehen, dass teilnehmende Krankenkassen wohl durch mangelhafte Recherche, stattdessen in der Hoffnung auf die "Strahlkraft" von Apps als Mittel der Kundengewinnung

* Krankenkassenbeiträge aller Versicherter dieser Krankenkassen zweckentfremden
* Tinnitus-Betroffenen eine Therapie anbieten, die ihren Tinnitus vielleicht sogar - weil unbehandelt - verschleppt und verschlimmert.

Daher erreichen uns immer wieder Fragen nach dem Unterschied von Tinnitus Help und Tinnitracks.
Lesen Sie Weiteres hier: Abgrenzung zu Tinnitracks der Fa. Sonormed GmbH

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